Lesungen

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Presse   Die Geschichte vom braven Soldaten Schwejk von Robert Gillner nach Jaroslav Hašek

Szenische Lesung im Kulturhaus Otto-Hellmeier-Stiftung, Raisting am Ammersee

 

„...Auch Charlott von Blumencron, die den weiblichen Gegenpart übernahm, zeigte sich wandlungsfähig. In Robert Gillners erfolgreicher Tillysburger Festspiel- und DVD Produktion, in der Kammerer die Rolle des Woditschka innehatte, war Blumencron mit fünf Rollen dabei. In der szenischen Lesung musste sie in acht verschiedene Charaktere schlüpfen, was ihr ebenso mühelos gelang, wie der mit Verve vorgebrachte Kasatschok. Ungemein Amüsant mimt sie das „Budweiser Freillein“, das sich Schwejk für besonders delikate Dienste heranzieht oder das düpierte Dienstmädchen, das am Ende eifriger Dispute mit dem Hundehändler anstelle ihres Hündchens einen Stiefel an der Leine hält. Das war Satire, wie sie schöner nicht sein kann.“

Süddeutsche Zeitung, Sara Meissner, 18. 01. 2010

 

Ebenbürtig hierzu gestaltet sind die vielen weiblichen O- Töne, die Charlott von Blumencron in die Waagschale zu werfen hatte, ob als Zimmermädchen oder Konsulin: Sogar einen veritablen Kasatschok vermag sie im Zuge der Lesung zu tanzen, als militärstrategisch „die Russen“ ins Spiel kommen...

Münchener Merkur, Thomas Lochte, 19. 01. 2010

 

„...Wie schon bei der Festspielinszenierung auf Schloss Tillysburg tanzt Charlott von Blumencron den Kasatschok im Hellmeierhaus. Souverän bringt sie den Gästen der zweieinhalbstündigen Lesung die weiblichen Rollen näher. Wie Kammerer immer mehr an der böhmischen und wienerischen Mundart Gefallen findet, ist es Blumencrons tschechischer Slang, der direkt an die Schauplätze führt. Als Zimmermädchen und Konsulsgattin spricht, tanzt und singt sie das Publikum in Stimmung...“

Ammersee Kurier, Petra Straub, 22. / 23. 01. 2010